#121 Andreas Loos

Andreas Loos

Andreas Loos ist Theologe, vielen bekannt durch den Podcast „Geist.Zeit“, den er mit seinem Kollegen Thorsten Dietz im Auftrag der Deutschschweizer Reformierten Kirchen bestreitet. Doch Theologie – konkreter: Gottesbeziehung und -erlebnis – lassen sich nie nur theoretisch besprechen, sie sind immer auch von der eigenen Biografie geprägt.

So erzählt Andi begeistert über die große Liebe zu seiner Frau Simone und wie sehr sie mit seinem Gottesbild verwoben ist. Und dann: Diagnose Krebs. Ein jahrelanger Leidensweg mit Höhen und Tiefen. 2023 stirbt Simone. Andi spricht offen und bewegend über seine Geschichte. Über Glaube und Liebe. Darüber, was es bedeutet, keine Kraft mehr für Hoffnung zu haben. Und darüber, was ihn am Ende trotz allem sagen lässt: „Es geht mir gut.“

Eine intensive Begegnung und ein Gespräch, das mich persönlich zutiefst berührt hat.

#092 Kristian Hamm und Torsten Hebel (2024)

Kristian Hamm und Torsten Hebel (2024)

Drei Freunde treffen sich und nutzen die Gelegenheit zu einer spontanen Podcast-Aufnahme: Wir üben die freie Rede und landen schnell beim Thema Authentizität. Kristian Hamm und Torsten Hebel berichten von ihrer gemeinsamen Ukraine-Hilfsaktion und wir reden über die Wichtigkeit von echter, persönlicher Verbundenheit.

Während Kristian und ich uns über das Drin- und Draußen-Spiel gewisser (Glaubens-)Gemeinschaften in Rage reden, ruft uns Bruder Hebel zur Ordnung und zur praktischen Tat bzw. tatsächlichen Erfahrung auf. Mit anderen Worten: Es geht mal wieder um die Liebe!

#079 Marco Michalzik

Marco Michalzik

Marco Michalzik ist Spoken-Word-Künstler, Lyriker und Songwriter. Außerdem ist er der nicht mehr ganz so neue Co-Host von Hossa Talk, in dem er und Jakob „Jay“ Friedrichs die Welt erklären. Bei „jetzt wird’s PERSÖNLICH“ erzählt Marco seine Geschichte, die in einem mittelhessischen 200-Seelen-Dorf beginnt.

Dort fühlt er sich, der sich für Kunst, Sprache und Hiphop interessiert, nicht ganz zugehörig. Auch die recht fundamentalistische Kirchengemeinde, in der er aufwächst, spiegelt nicht das Gottesbild wieder, das er selbst für sich entdeckt und entwickelt. Marco erzählt mir, wie er sich daraus befreit, seinen Weg und seine Kunstform gefunden hat und was dennoch bruchstückhaft bleibt. Am Ende steht ein zuversichtliches Trotzdem.