#121 Andreas Loos

Andreas Loos

Andreas Loos ist Theologe, vielen bekannt durch den Podcast „Geist.Zeit“, den er mit seinem Kollegen Thorsten Dietz im Auftrag der Deutschschweizer Reformierten Kirchen bestreitet. Doch Theologie – konkreter: Gottesbeziehung und -erlebnis – lassen sich nie nur theoretisch besprechen, sie sind immer auch von der eigenen Biografie geprägt.

So erzählt Andi begeistert über die große Liebe zu seiner Frau Simone und wie sehr sie mit seinem Gottesbild verwoben ist. Und dann: Diagnose Krebs. Ein jahrelanger Leidensweg mit Höhen und Tiefen. 2023 stirbt Simone. Andi spricht offen und bewegend über seine Geschichte. Über Glaube und Liebe. Darüber, was es bedeutet, keine Kraft mehr für Hoffnung zu haben. Und darüber, was ihn am Ende trotz allem sagen lässt: „Es geht mir gut.“

Eine intensive Begegnung und ein Gespräch, das mich persönlich zutiefst berührt hat.

#069 Thorsten Dietz

Thorsten Dietz

Podcast-Gott Thorsten Dietz zu Gast bei „jetzt wird’s PERSÖNLICH“! Schon früh entdeckt der Junge aus dem Ruhrpott seine Liebe zur Literatur, stellt Sinnfragen und denkt über Wirklichkeit und Zukunft nach. Er liest Tolstoi, Mann und Goethe und kommt zu dem Schluss: das Christentum ist veraltet und gescheitert. Doch auch andere Ideologien können ihn nicht befriedigen. Spannend: Dostojewski inspiriert ihn zum Bibellesen. Und nach und nach erhält er Antworten auf seine Fragen.

Heute ist Dr. Thorsten Dietz Professor der Theologie und bekannt für seine zahl- und erfolgreichen Podcasts wie „Karte & Gebiet“ oder „Das Wort und das Fleisch“, in denen er auf höchstem Niveau und gleichzeitig höchst unterhaltsam Themen des Glaubens und des Alltags aufbereitet und erklärt. Unfassbar, was der Mann alles weiß, macht und tut – und wie gerne man ihm zuhört!

#067 Katharina Stahl

Katharina Stahl

„Ich schalt mein´ Kopf aus und mein Herz an, lass mal sehen, wohin das führt.“ So lautet eine Liedzeile von Katharina Stahl. Dahinter steckt eine große Sehnsucht nach Aus- und Aufbruch, nicht nur musikalisch, auch persönlich. Erst vor wenigen Jahren, erzählt die Sängerin und Songschreiberin, beginnt für Kathi ein Prozess des Hinterfragens: Wer bin ich künstlerisch? Wohin möchte ich musikalisch? Aber auch: Kann ich noch glauben, was mir in jungen Jahren vorgepredigt wurde? Sie spürt: Hier stimmt was nicht. Und lässt nach und nach los.

Heute sagt Kathi: „Je mehr ich loslasse an Dingen, die ich dachte, erfüllen zu müssen, desto geliebter und angenommener fühle ich mich!“ Und: „Ich möchte gar nicht mehr ankommen!“ Wow! Ein inspirierendes Gespräch über Umbrüche, Aufbrüche, Sehnsucht, Freiheit, bedingungslose Liebe und Selbstannahme.