#029 Stefan Jürgens

Stefan Jürgens

„Wer es schafft, die Hälfte seiner Mitglieder zu diskriminieren, kann eigentlich einpacken in der modernen Welt.“ Sagt wer? Sagt Stefan Jürgens, Priester und Spiegel-Bestsellerautor über seinen Arbeitgeber, die katholische Kirche. „Wer an einen Gott glaubt, der eine frauenfeindliche, männerdominierte und zölibatäre Hierarchie gewollt haben soll, der kann genauso gut an den Osterhasen glauben.“ Doch nicht erst mit seinem Buch „Ausgeheuchelt“ hat Stefan für Aufsehen gesorgt. Schon immer bezieht er mutig und klar Stellung zu den Dingen, die im System Kirche verkehrt laufen. Warum nicht hinschmeißen? Warum nicht aussteigen aus dem Laden? Stefan hat überzeugende Antworten, denn er ist Überzeugungstäter: „Das Leben mit Jesus ist das Beste, was Gott und Welt zu bieten haben! Und ich mag mich mit einer Kirche nicht abfinden, die diesem Evangelium im Weg steht!“

Wie er zu seinem Traumjob Pfarrer kam, warum er dafür sogar den Zölibat in Kauf genommen hat, warum hinter jeder menschlichen Sehnsucht seiner Meinung nach eine Sehnsucht nach Gott steckt – all das erzählt mir Stefan Jürgens in einem spannenden, offenen, persönlichen und höchst inspirierenden Gespräch, das weit über interne Kirchenkritik hinaus geht.

#024 Lothar Kosse

Lothar Kosse

„Ist der Glaube an Gott durch Musik erfahrbar?“, „Kann man das öffentlich machen oder ist das peinlich?“, „Das Buch von Hiob – das ist Worship!“ Diese und andere spannende Sätze fallen in dem Gespräch, das ich mit Lothar Kosse geführt habe.

Seit Jahrzehnten ist Lothar eine der Größen in der deutschen Worship-Szene. Als Sänger, Gitarrist, Arrangeur und Produzent hat er einen hohen Bekanntheitsgrad, seine Lieder sind Bestandteil der zeitgenössischen christlichen Kultur Deutschlands. Dass er einst Architektur studiert hat, seit wenigen Jahren Bilder malt, vor allem aber warum er sich der Worship-Musik verschrieben hat – all das ist Thema in Episode No. #024 meines Podcasts „jetzt wird’s PERSÖNLICH“. Spannende Unterhaltung!

#023 Carsten Fuchs

Carsten Fuchs

Wozu bin ich hier? Und wo will ich hin? Diese beiden Fragen beschäftigen Carsten Fuchs schon in jungen Jahren. Er findet Erfüllung im Musizieren, macht mit einem Freund Straßenmusik in Schweden. Daraus entsteht das Comedyduo doppelpunkt – und eine veritable Karriere in der deutschsprachigen christlichen Musikszene. Sogar bis nach Südafrika bringt sie die Musik. Später managt Carsten die Kollegen von „superzwei“, um letztlich hauptamtlich ins Management zu wechseln. Erst beim CJD, dem Christlichen Jugenddorfwerk, dann bei der Agentur „Gute Botschafter“ in Köln. Unicef, die Aktion Mensch und die Welthungerhilfe zählen zu seinen Kunden.

Heute führt Carsten sein eigenes Unternehmen, das sich „Fuchs von Morgen“ nennt. Denn sein Schwerpunkt ist das Erstellen von Zukunftsbildern für Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen. Immer noch hält er die Fragen für entscheidend: Wozu bin ich hier? Wo will ich hin? Er ist überzeugt: Zukunft lässt sich entscheiden! Ein spannendes, ausführliches und höchst inspirierendes Gespräch, das für mutige Entscheider große Auswirkungen haben könnte …

#022 Johannes Warth

Johannes Warth

Er kommt vom Schauspiel, der Komik, dem Entertainment, der Musik – und ist von Beruf „Ermutiger“. Der wunderbare Johannes Warth erzählt aus seinem Leben: Wie er vom Straßenclown zum erfolgreichen Businessspeaker wurde, wie er durch eine schwere Lebenskrise zum „Sein“ fand, von seinem tiefen Gottvertrauen und welche Liedzeile ihm zum Lebensbegleiter wurde. Persönlich, inspirierend, ermutigend eben! Klaus-André Eickhoff im Gespräch mit Johannes Warth.

#021 Volker Schmidt-Bäumler

Volker Schmidt-Bäumler

Jetzt ist Schmittie dran! Nachdem Jay die „superzwei“-Story bereits ausführlich bei mir erzählt hat, folgt nun Schmitties Version – mit Humor, Tiefgang und manch einer Überraschung! Aber von vorne: Seit über dreißig Jahren ist Volker „Schmittie“ Schmidt-Bäumler eine Hälfte des legendären Comedyduos „superzwei“. Als „nimmzwei“ haben sie große Erfolge gefeiert, bis der Rechtsanwalt der Firma Storck bei ihnen anklopfte.

Auch von anderen einschneidenden Erlebnissen hat Schmittie zu berichten: Vom traumatischen Ende einer Gemeindezugehörigkeit und einer lebensbedrohlichen allergischen Reaktion am Sportplatz. Mittlerweile ist er zusätzlich als „Der zauberhafte Schmittini“ erfolgreich und engagiert sich seit Kurzem in der Initiative „Künstler unterstützen“, die schon zahlreichen KünstlerInnen schnell und unbürokratisch in Coronazeiten geholfen hat. Ein spannendes Gespräch, das mit einer überraschenden Award-Verleihung und einem verblüfften Podcaster seinen Höhepunkt findet … Danke, Schmittie, äh, Rudi Rausch!