#030 Willi Platzer

Willi Platzer

„Du kannst es eh nicht!“ Lange Zeit bleibt Willi Platzers musikalisches Talent von diesem Satz seines Vaters überschattet. Er prägt ihn so sehr, dass Willi sich manchmal heute noch wundert, wenn etwas gut wird. Wie er dennoch seinen Weg gefunden hat und ein großartiger Percussionist wurde, warum er gerne an den Rändern der Gesellschaft unterwegs ist und mit Menschen mit psychiatrischen Diagnosen arbeitet und warum Glaube für ihn nur Sinn macht, wenn er mit der Realität zu tun hat – all das erzählt mir Willi Platzer in Episode #030 meines Podcasts „jetzt wird’s PERSÖNLICH“. Locker, authentisch, tiefsinnig, sympathisch und … österreichisch!

Kleine Übersetzungshilfe:
„Es geht sich nicht aus.“ = „Das passt nicht zusammen/funktioniert nicht.“ bzw. „Es reicht nicht.“
„Das hat mir getaugt.“ = „Das hat mir großen Spaß gemacht.“

#028 Julie Spencer & Gernot Blume

Gernot Blume & Julie Spencer

Das Gespräch mit dem großartigen Musikerehepaar Julie Spencer und Gernot Blume ist nicht nur ein spannendes Künstler-Portrait, sondern erzählt auch eine wunderschöne Liebesgeschichte. Julie Spencer, eine weltweit anerkannte Marimba-Virtuosin, nach der sogar eine eigene Schlagtechnik benannt wurde und Gernot Blume, Multi-Instrumentalist und Musikethnologe, sind seit dreißig Jahren verheiratet – privat und eigentlich auch künstlerisch.

Musik ist für sie eine ganzheitliche und zutiefst spirituelle Erfahrung. „Musik ist mein Gebet“, sagt Gernot, „keine Predigt!“ Und Julie meint dazu: „Die Liebe scheint! Live it! Give it!“ Tolle Unterhaltung mit zwei herzlichen, tiefgründigen und unglaublich sympathischen Menschen.

#016 Markus Roll

Markus Roll

Eine spirituelle Erfahrung bewegt Markus Roll dazu, Theologie zu studieren. Das Thema fasziniert ihn, doch schon bald merkt er: Mit der kirchlich-abendländischen Kultur kann er so gar nichts anfangen. Prompt gründet er eine eigene Gemeinde, in der er geradezu zum Guru avanciert. Es kommt, wie es kommen muss: Nach wenigen Jahren ist Markus körperlich und seelisch am Ende. Er stürzt in ein fürchterliches, scheinbar auswegloses Burnout.

Jahrelang kämpft sich Markus zurück zu sich selbst und ins Leben. Auf dieser Reise lernt er – nennen wir es „Gott“ – auf eine Art und Weise kennen, die so viel größer, weiter und besser ist, als alles, was er vorher kannte. Doch auch dieses Bild passt nicht ins herkömmliche kirchliche Gemeindesystem.

Heute ist Markus freiberuflich als philosophisch-mystisch geprägter Theologe unterwegs und sammelt „schwarze Schafe, um ihnen einen Stall zu geben“, wie er es augenzwinkernd nennt. Ein spannendes Gespräch mit einer charismatischen Persönlichkeit zu einem herausfordernden Lebensthema.