#127 Klaus-André Eickhoff

Klaus-André Eickhoff

Diesmal bin ich selber dran. Meine Geschichte. Erzählt in meinem Podcast. Schon oft bin ich danach gefragt worden. Jetzt wird’s auch für mich persönlich: Doro Plutte im Gespräch mit … mir.

Ich erzähle von den ganz frühen Jahren, den Reinhard-Mey- und Manfred-Siebald-Platten, die meine Liebe zu gesungenen Geschichten entfachen. Als Kind einer deutschen Familie und Sohn eines evangelischen Theologen in Österreich bin ich zunächst zwar Außenseiter, habe damit aber kein Problem. Die erste schwere Erschütterung: Der frühe Tod meines Bruders. Er beendet meine kindliche Vorstellung vom Himmel auf Erden.

Das Liedermachen wird zum Beruf, Hochzeit mit Angela. Elf Jahre sind wir zusammen, 2009 kommt unser Sohn zur Welt. Krise, Trennung, Scheidung. Depressive Phasen, die mich heute noch manchmal erwischen. Doch auch Versöhnung, große Dankbarkeit und Momente tiefen Friedens. Durch alle Höhen und Tiefen: mein Glaube, der sich – ähnlich wie bei so vielen meiner Podcast-Gäste – stark gewandelt hat.

#084 Johannes Falk

Johannes Falk

Noch einmal auf Tour und dann ist Schluss: Johannes Falk beendet seine Solo-Artist-Karriere! Dabei kann er doch auf ein erfolgreiches Musikerleben zurückblicken, hat vier Alben rausgebracht, war in den Charts … In unserem Gespräch erklärt er ausführlich seinen Entschluss, authentisch, ehrlich, ungeschminkt. Man könnte diese Entscheidung durchaus als „Scheitern“ betrachten, sagt Joe in seinem öffentlichen Statement dazu. Doch viel richtiger ist: Johannes hat über all die Jahre eine unglaubliche Resilienz gezeigt, hat gegen seine Riesen im Innen und im Außen gekämpft und hat mit seiner tiefgehenden Musik sehr viele Menschen erreicht und ihre Herzen bewegt!

Wir betrachten das ganze Bild: Johannes erzählt von seinen Anfängen, seinem langen Weg der Emanzipation. Wir reden über Glaube und Spiritualität, über große Hoffnung und tiefe Enttäuschungen. „Jetzt wird’s PERSÖNLICH“ – mit einem großartigen Künstler und feinfühligen Menschen: Johannes Falk.

#067 Katharina Stahl

Katharina Stahl

„Ich schalt mein´ Kopf aus und mein Herz an, lass mal sehen, wohin das führt.“ So lautet eine Liedzeile von Katharina Stahl. Dahinter steckt eine große Sehnsucht nach Aus- und Aufbruch, nicht nur musikalisch, auch persönlich. Erst vor wenigen Jahren, erzählt die Sängerin und Songschreiberin, beginnt für Kathi ein Prozess des Hinterfragens: Wer bin ich künstlerisch? Wohin möchte ich musikalisch? Aber auch: Kann ich noch glauben, was mir in jungen Jahren vorgepredigt wurde? Sie spürt: Hier stimmt was nicht. Und lässt nach und nach los.

Heute sagt Kathi: „Je mehr ich loslasse an Dingen, die ich dachte, erfüllen zu müssen, desto geliebter und angenommener fühle ich mich!“ Und: „Ich möchte gar nicht mehr ankommen!“ Wow! Ein inspirierendes Gespräch über Umbrüche, Aufbrüche, Sehnsucht, Freiheit, bedingungslose Liebe und Selbstannahme.

#043 Jonathan Leistner

Jonathan Leistner

Mit meinem Liedermacher-Kollegen Jonathan Leistner fühle ich mich sehr verbunden. Ich mag seine Stimme, sein Klavierspiel, seine Gedanken, seine Songs sehr. Kennengelernt haben wir uns bei einem Festival, an das wir – nennen wir es „interessante“ Erinnerungen haben, zumal wir uns beide nicht gerne „christliche Liedermacher“ nennen.

Joni ist Jahrgang 1982, im Erzgebirge aufgewachsen, verheiratet, Vater von vier Kindern und außerdem auch Religionspädagoge. Über das Thema „Religionsunterricht im Jahre 2022“ kommen wir tief ins Gespräch – ähnlich wie Joni mit seinen Schülerinnen und Schülern. Und plötzlich geht’s ums echte Leben, um echte Fragen, um all das, worüber Joni wiederum seine Lieder schreibt. Herzlich willkommen zu #043 meines Podcasts „jetzt wird’s PERSÖNLICH“!

#026 Martin Pepper

Martin Pepper

Er entstammt einer katholischen Bankiersfamilie und ist heute freiberuflicher Songschreiber und Sänger. Er hat einst Jugend musiziert-Wettbewerbe gewonnen und sich später für Rockmusik begeistert. Er wurde als freikirchlicher Pfingstpastor ordiniert und ist heute Mitglied der evangelischen Landeskirche. Martin Peppers Lebensreise hat es in sich!

Eloquent, reflektiert und lebensweise hat mir Martin seine Geschichte erzählt. Es wird – wie immer – sehr persönlich, aber auch theologisch höchst interessant: „Gott ist kein Planer“, sagt Martin heute und berichtet von Lebensphasen, die er rückblickend als beinahe sektiererisch bezeichnet. Aber auch von beglückenden Glaubenserfahrungen, die bis heute sein Leben prägen. Fast zwei Stunden spannende Unterhaltung auf höchsten Niveau!